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Ich gebe zu, dass ich mir nach der Premiere von High Fidelity und elf erfolgreiches Vorstellungen am Stück ein paar Tage der Erholung und Konsolidierung gegönnt habe. Diese sind mittlerweile schon wieder vorbei und ich bin fleißig am Arbeiten (aufgrund der Temperaturen jüngst auch mal im Keller; ich mag meine Dachgeschosswohnung, sie ist aber eben auch eine Dachgeschosswohnung mit gewissen Nachteilen im Hochsommer). Jetzt ist es wieder an der Zeit, meinen Blog zu pflegen.

Viel Zeit in Anspruch nimmt die Arbeit an Der Mondenkaiser. Das Almada-Abenteuer schlechthin soll schließlich bald erscheinen. Daniel und ich sind sehr zufrieden wie es gedeiht, und ich bin zuversichtlich, dass es großen Zuspruch finden wird. Gerade für den Einstieg haben wir uns um eine sehr offene Form bemüht. Wie wir es schon im Aventurischen Boten mit der Spielhilfe Das Erwachen des Stiers (die auch im Abenteuerband enthalten sein wird) angelegt haben, gibt es viele Hintergrundinformationen, aus denen der geneigte Spielleiter seine eigene Almada-Kampagne bauen kann, mit den zentralen Ereignissen des Abenteuers als krönenden Abschluss. Ebenso gibt es aber auch einen schnellen Einstieg, der die Helden sofort in die Handlung wirft.

Dieser modulare Aufbau verzichtet weitgehend auf enge Vorgaben und erlaubt es dem Spielleiter, das Abenteuer auf seine Gruppe zuzuschneiden. Ob Agenten der Kaiserin Rohaja oder des Lieblichen Feldes, Gesandte des Kalifen oder begeisterte Almadanis, fahrendes Volk oder unbedarfte Gelehrte – für sie alle gibt es einen Zugang zur Handlung, Dabei kann die Spielrunde selbst bestimmen, wie hoch sie den politischen Anteil setzt. Ein gewisser Grad wird sich aufgrund des Hintergrundes nicht vermeiden lassen, wer sich für Kabalen des Hofes und der alten Familien nicht interessiert, kann vieles davon aus der Handlung ausklammern – oder es stärker gewichten, wenn es für ihn unabdingbar ist. Damit ist das Abenteuer ebenso für Spieler geeignet, die Almada als Setting gerade erst für sich entdecken, wie so jene Gruppen, die seit Jahren am Yaquir spielen und deren Helden viele Personen dort kennen.

Da Daniel und ich selbst erst am Yaquir heimisch werden mussten, sei an dieser Stelle den almadanischen Briefspielern und ihrem Kanzler Niklas Reinke gedankt, die uns mit vielen lebendigen Hintergrundinformationen zu Region versorgten. Vermutlich wird alleine schon die Erwähung des Wortes »Briefspiel« in diesem Artikel für einen Aufschrei in manchen Foren sorgen, aber seid versichert: Das sind ganz liebe Menschen, deren Herz an einer Region hängt, die sie über Jahre mitgestaltet haben und die viele Geschichten darüber zu erzählen wissen.

In den nächsten Tagen und Wochen werde ich sicherlich noch mehr zu dem Abenteuerband schreiben. Verraten kann ich schon einmal, dass Daniel und ich dieses Jahr aus der FeenCon nicht nur wieder das beliebte DPA (Dual Party Adventure) anbieten, sondern es auch unter die Schirmherrschaft des Mondenkaisers stellen. Der Weg nach Bonn lohnt sich also (und nicht nur deswegen)!

Ein Eintrag to “Am Yaquir soll’s schön sein zu dieser Jahreszeit”

  1. Uwe Mechenbier

    Hallo

    Mittlerweile ist das grossartige Cover im F-Shop verlinkt und auch recht hochauflösend zu betrachten.

    MfG

    UM

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